Annie Huang: Taiwans Nachfolgekrise, Suchfonds und der Weg zurück zum lokalen Erfolg – E654
„Der mutigste Moment meines Lebens war, als ich mich entschied, während meines zweijährigen MBA-Studiums meine Zwillingssöhne zu bekommen und trotzdem pünktlich meinen Abschluss zu machen. Ich ging mit je einem Kind auf dem Arm auf die Bühne, um mein Diplom entgegenzunehmen, und das war das Mutigste, was ich je getan habe. Ich habe das alles neben meinem Harvard-MBA und der Gründung eines Suchfonds geschafft, was sich immer noch unglaublich anfühlt.“ – Annie Huang, Gründerin von Taiwans erstem traditionellen Suchfonds
„Es hat Vor- und Nachteile. Positiv ist, dass viele Verkäufer, wenn ich im Rahmen meiner Arbeit für Suchfonds tätig bin, ältere Herren oder deren Ehefrauen sind und sich aufrichtig freuen, wenn ich erzähle, dass ich Kinder habe, da dies Ernsthaftigkeit und Engagement signalisiert. Viele Gespräche drehen sich dann ganz natürlich um Kinder. Man kann kein Vertrauen aufbauen, indem man über Vertrieb oder operative Abläufe spricht, aber man kann Vertrauen aufbauen, indem man darüber spricht, wie man mit seinen Enkelkindern spielt oder was deren Lieblingssnacks sind. Diese Themen rund um Kinder sind die besten Eisbrecher und schaffen das stärkste Vertrauen im Gespräch mit Menschen unterschiedlicher Generationen.“ – Annie Huang, Gründerin von Taiwans erstem traditionellen Suchfonds
„Warum nicht? Wenn ich die Chance hatte, ins Ausland zu reisen, um zu sehen, was die besten Talente lernen und tun, und um Freundschaften mit ihnen zu schließen, wollte ich mich nicht auf der Insel einschließen. Das ist eine typische Inselmentalität. Man reist ins Ausland, weil eine Insel eben eine Insel ist und man die Welt sehen muss. Ich wusste, ich wollte einen Master in Wirtschaftswissenschaften machen und das noch vor meinem 30. Lebensjahr, solange ich noch die Energie hatte, hart zu arbeiten, lange Nächte durchzumachen und herauszufinden, was ich hatte und was mir noch fehlte. Also habe ich es getan und hatte das Glück, in Harvard angenommen zu werden.“ – Annie Huang, Gründerin von Taiwans erstem traditionellen Suchfonds
Annie Huang, Harvard-MBA und Gründerin von Taiwans erstem traditionellen Search Fund, spricht mit Jeremy Au darüber, wie ihre internationale Erfahrung ihre Entscheidung prägte, in ihre Heimat zurückzukehren und in einem Markt Fuß zu fassen, den andere übersehen. Sie erzählt von ihrem Werdegang: Aufgewachsen außerhalb der taiwanesischen Großstädte, arbeitete sie in Südostasien, studierte an der Harvard Business School und entschied sich schließlich für das Unternehmertum statt für eine konventionelle Karriere. Annie erklärt, wie taiwanesisches Kapital und Talente flexibel zwischen China, Südostasien und den USA zirkulieren, warum alternde Gründer und im Ausland lebende Kinder eine echte Nachfolgekrise im KMU-Bereich auslösen und wie Search Funds eine praktische Lösung bieten. Sie sprechen über ihre Erfahrungen bei der Kapitalbeschaffung von globalen und lokalen Investoren, ihren Alltag als Search Fund im Gespräch mit Gründern kurz vor dem Ruhestand und wie die Mutterschaft während ihres MBA-Studiums unerwartet das Vertrauen zu Unternehmern stärkte. Im Gespräch geht es darum, warum die größten Chancen oft in vertrauten Märkten liegen, wie Autonomie und Beteiligung langfristigen Vermögensaufbau fördern und was es braucht, um Überzeugung zu entwickeln und gleichzeitig Familie, Risiko und Führung in Einklang zu bringen.
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