Wie MK Bertulfo eine Community mit über 500.000 Mitgliedern für philippinische virtuelle Assistenten aufgebaut hat
„Ich sehe einen Trend hin zu SaaS-Unternehmern. Anstatt nur alltägliche Dienstleistungen als virtuelle Assistenten anzubieten, können sie einen Service oder eine Plattform für ihre Kunden entwickeln. Es ist fantastisch, dass wir in einer Zeit leben, in der Filipinos selbst etwas aufbauen können. Lange Zeit waren wir weltweit dafür bekannt, uns um andere zu kümmern, aber jetzt ermutigen wir unsere Community-Mitglieder, eigene Apps und Plattformen zu entwickeln, um Lösungen anzubieten.“ – MK Bertulfo , Gründer und CEO von FHMoms
„Als virtuelle Assistentin tut man buchstäblich alles, um das Geschäft am Laufen zu halten. Ich suchte nach einem geschützten Raum, da viele andere Communities toxisch waren und von Mobbing und Beschämung geprägt. Da ich keinen solchen Ort fand, habe ich selbst einen gegründet. Das Schöne an FHMoms ist, dass Mütter hier Inspiration und jemanden finden, der genau die gleichen Herausforderungen versteht.“ – MK Bertulfo , Gründerin und CEO von FHMoms
„FHMoms ist die größte Online-Community für Mütter, die von zu Hause aus arbeiten, auf den Philippinen mit 540.000 Mitgliedern weltweit. Wir unterstützen philippinische Mütter dabei, einen Online-Job zu finden – durch digitale Schulungen, Praktika und Stipendien. Außerdem vermitteln wir Kontakte zu internationalen Kunden. Im Technologiesektor lässt sich gutes Geld verdienen, und die globale digitale Welt bietet vielfältige Möglichkeiten.“ – MK Bertulfo , Gründerin und CEO von FHMoms
In dieser inspirierenden Folge spricht Jeremy Au MK Bertulfo , Gründerin und CEO von FHMoms (Filipina Homebased Moms), der größten Online-Community für berufstätige Mütter auf den Philippinen mit über 540.000 Mitgliedern. MK erzählt ihre authentische und bewegende Geschichte: vom stressigen, überarbeiteten Callcenter-Mitarbeiter im Nachtdienst zur wegweisenden Community-Leiterin und Tech-Unternehmerin.
Sie beleuchten die Realität der Remote-Arbeitsbranche und gehen dabei auf die täglichen Herausforderungen virtueller Assistenten, die Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Arbeitgeber- und Arbeitnehmererwartungen sowie die oft belastende „Mutter-Schuld“ ein. MK spricht außerdem über die entscheidenden Wendepunkte beim Wachstum von FHMoms – von einer einfachen Facebook-Selbsthilfegruppe zu einem strukturierten Sozialunternehmen und Konzern –, den Umgang mit Online-Mobbing und den Aufbau lokaler Technologiepartnerschaften. Abschließend wird der unbestreitbare Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Freelance-Ökonomie erörtert. MK zeigt auf, wie sich philippinische virtuelle Assistenten aktiv weiterbilden, um nicht den Anschluss zu verlieren, KI-Tools nutzen und sich von Dienstleistern zu SaaS-Unternehmern entwickeln.
00:00 - Die Realität der Arbeit als virtueller Assistent
02:00 – Die Entstehung der philippinischen Mütter zu Hause (FHMoms)
04:40 – Dem Callcenter-Alltag entfliehen & zum Homeoffice übergehen
08:45 - Umgang mit Kundenhortung, Burnout und „Mutter-Schuldgefühlen“
14:10 – Skalierung von FHMoms von einer Facebook-Gruppe zu einem Unternehmen
17:40 – Wertschöpfung durch Jobvermittlung und hyperlokale Tech-Meetups
20:45 – Die Lücke zwischen globalen Arbeitgebern und virtuellen Assistenten schließen
25:15 – Der Einfluss von KI auf den Freelance-Markt und die Personalbeschaffung
27:55 – Weiterbildung für die Zukunft: KI, Programmierung und SaaS-Unternehmertum
34:55 – Online-Mobbing überwinden & eine nachhaltige Gemeinschaft aufbauen
Auf YouTube ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=TxcE4GSX_OE&list=PLl9u6ECOP8_7scb97PE3whKu4yJVizIOd
Schlüsselwörter: Philippinen, Virtueller Assistent, Heimarbeit, Remote-Arbeit, FHMoms (Filipina Homebased Moms), Künstliche Intelligenz (KI), Freelance-Ökonomie, Gründerinnen