Zum Inhalt springen
Die Wahrheit über Chinas Wettbewerbsvorteil - E728

Die Wahrheit über Chinas Wettbewerbsvorteil - E728

„Wenn Sie die gesamten Strategien aus China hierher übertragen, wird das nicht funktionieren, denn das wird Sie, Ihre Mitarbeiter und Partner vor Ort frustrieren, und das führt zu nichts. … Wenn Sie in dieses Land kommen, versuchen Sie nicht, die hiesigen Vorgehensweisen zu ändern. Versuchen Sie, sich selbst zu verändern.“ – Jianggan Li

„Die technischen Möglichkeiten der Hardwareentwicklung, die Geschicklichkeit der Entwickler und so weiter, haben die Softwareentwicklung weit überholt. … Wenn man also Hardwareinnovationen vorantreibt und die Software nicht mithalten kann, verursacht diese Lücke tatsächlich große Besorgnis.“ – Jianggan Li

„Viele Menschen neigen zu einer vereinfachten Sichtweise: Chinesische Marken und Produkte kommen auf den Markt. Doch erst wenn man vor Ort ist, mit Branchenvertretern spricht und die Produktionsstätten sieht, erkennt man den enormen Wettbewerb zwischen den Anbietern. In den meisten Branchen konkurrieren sie nur untereinander. Man selbst wird eben mitten hineingezogen.“ – Jianggan Li

Jeremy Au und Jianggan Li kehren zurück mit einem China-Bericht: Europas Ansturm auf chinesische Klimaanlagen, die Spiele mit humanoiden Robotern, Sheins Börsengang in Hongkong mit Kursnachlass und die Probleme chinesischer Unternehmen im Ausland. Ein roter Faden zieht sich durch alle vier Themen: Chinas Vorteil liegt nicht in der Erfindungsgabe. Midea baute keine bessere Klimaanlage, sondern orientierte sich an europäischen Bauvorschriften. Die Roboterhardware entwickelte sich rasant weiter, weil die Ingenieure ein Jahr lang intensiv daran arbeiteten, während die Software stagnierte. Temu schaffte es, innerhalb von nur 30 Tagen von der ersten Idee für einen Super-Bowl-Werbespot zur Produktion zu gelangen. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil liegt in der ständigen Weiterentwicklung, und chinesische Unternehmen konkurrieren hauptsächlich untereinander, nicht mit Ihnen. Außerdem: Warum Roboter immer noch einen Menschen mit Fernbedienung benötigen, warum humanoide Roboter billige Arbeitskräfte ersetzen, anstatt sie zu ergänzen, und der Rat eines Unternehmers zur Expansion ins Ausland: Hören Sie auf, die dortigen Vorgehensweisen ändern zu wollen, und verändern Sie stattdessen sich selbst. 

00:00 Einleitung

01:45 Uhr: Klimaanlagenpanik in Europa und die 12-stündige Fahrt

03:08 Entworfen, um die Vorschriften zu erfüllen, nicht um besser zu sein

05:07 Es geht nicht um China gegen dich. Es geht um China gegen China.

05:55 Die Welt der humanoiden Roboterspiele

06:52 Warum Roboter immer noch einen Menschen mit einer Fernbedienung brauchen

08:20 Die Hardware überholte die Software, und das Datenproblem

11:19 Uhr: Unitrees Börsengang und ein Gründer, der nicht lächelte

11:53 Humanoide Roboter vs. billige menschliche Arbeitskräfte

15:02 Ergänzung oder Ersatz: Wo landen zuerst Humanoide?

16:43 Shein: Von 100 Milliarden auf 26 Milliarden US-Dollar

19:25 Temu, de minimis und der Marktengpass

20:43 Der Super-Bowl-Werbespot, der in 30 Tagen erstellt wurde

23:12 Niemand schreibt die Geschichte des iterativen Engineerings

25:41 Globalisierung und das Problem des Fahrersitzes

28:49 Was Sie sehen sollten: das Treffen zwischen Xi und Trump

Auf YouTube ansehen

Jetzt auf Spotify anhören

Jetzt auf Apple Podcasts anhören!

Schlüsselwörter: Grenzüberschreitender E-Commerce, Chinesische Fertigungsinnovation, Humanoide Robotik mit KI, Globale Lieferkettenstrategie, Lokalisierung von Geschäftsabläufen, Börsengang von Shein, Marketingumsetzung bei Temu, Midea Klimaanlagen, De-minimis-Steuerregelung, Iteratives Engineering, Technologieexpansion

Sie möchten stets über die neuesten Entwicklungen informiert sein, Zugriff auf Transkripte erhalten und exklusive Einladungen zu Veranstaltungen bekommen? Melden Sie sich jetzt kostenlos an!

Gehostet von