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BIP pro Kopf vs. Unicorns, Zinsliquiditätshebel und lokalisierter Ansatz

BIP pro Kopf vs. Unicorns, Zins-Liquiditätshebel und lokalisierter Ansatz - E528

Jeremy Au über das BIP pro Kopf im Vergleich zu Einhörnern, den Zinsliquiditätshebel und lokalisierte Ansätze.

„Vietnamesen sind wissbegierig und bilden sich gern weiter. Sie suchen Wissen zu Themen wie ‚Rich Dad Poor Dad‘ und persönlicher Finanzplanung – Bereiche, die im Schulunterricht üblicherweise nicht behandelt werden. Um diese Nachfrage zu befriedigen, begannen sie mit einem Produkt – Hörbüchern –, was zu einem beachtlichen Wachstum führte. Mittlerweile sind sie jedoch der Ansicht, dass Hörbücher allein nicht ausreichen, und haben ihr Angebot um Meditation und Kurse zur persönlichen Weiterentwicklung erweitert, ähnlich wie MasterClass. Wer ‚Rich Dad Poor Dad‘ liest, signalisiert damit den Wunsch, sich mit persönlicher Finanzplanung auseinanderzusetzen. Auf diese Weise entsteht ein kleines Imperium. Die Herausforderung besteht darin, dass ihr Hauptprodukt aufgrund der geringen Marktgröße nur 10 Millionen US-Dollar Umsatz generiert.“ – Jeremy Au, Moderator des BRAVE Southeast Asia Tech Podcasts

„Man muss kein Impact-Fonds sein, um etwas zu bewirken. Wenn man beispielsweise in Gojek investiert, entstehen dadurch Arbeitsplätze für alle – was ist die soziale Wirkung davon? Im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsziele hat das Unternehmen mehr Familien Arbeit gegeben und die Sicherheit der Fahrer durch standardisierte Abläufe verbessert. Ein Beispiel: Es gibt zahlreiche UN-Nachhaltigkeitsziele, aber als Gojek und Grab in ihren Anfängen investierten, gab es im Venture-Capital-Bereich noch keine Impact-Fonds. Die Investoren erkannten einfach die Chance und unterstützten sie. Heute haben natürlich alle diese Unternehmen CSR-Seiten. Die Frage ist: Wenn man heute in ein Unternehmen investiert, das sich auf KI konzentriert, muss man dann wirklich ein Impact-Fonds sein?“ – Jeremy Au, Moderator des BRAVE Southeast Asia Tech Podcasts

„Chinesische Risikokapitalgeber zieht es jetzt nach Indonesien und Vietnam. Warum? Chinas BIP pro Kopf liegt bei rund 15.000 US-Dollar, während es in Vietnam nur 7.000 bis 8.000 US-Dollar beträgt. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass Startups etablierte Unternehmen verdrängt und so einen globalen Wert von Billionen von Dollar geschaffen haben. Diese Risikokapitalgeber gehen nach Vietnam und sagen: „Ich habe die Zukunft gesehen – sie gehört China.“ Sie investieren auf Basis derselben Marktthese. Es ist, als ob sich die Zukunftsvision in die Vergangenheit verschoben hätte. Ob dieser Ansatz zutreffend oder erfolgreich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber das Konzept einer „Zeitmaschine“ in Verbindung mit dem BIP pro Kopf ist durchaus bedenkenswert. Natürlich können wir daran arbeiten, unsere Fähigkeit zu verbessern, erfolgreiche Unicorns zu finden und zu fördern.“ – Jeremy Au, Moderator des BRAVE Southeast Asia Tech Podcasts

In dieser Folge Jeremy Au über das BIP pro Kopf im Vergleich zu Einhörnern, den Zinshebel zur Liquiditätssteuerung und lokalisierte Ansätze.

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Schlüsselwörter: BIP pro Kopf vs. Unicorns, Zinsliquiditätshebel, Lokalisierte Ansätze, Singapur, Südostasien, Risikokapital, Business Angel, Vordenkerrolle

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