„Ich glaube, manchmal tun wir das nicht, und in der Arbeit mit Führungskräften habe ich oft das Gefühl, dass wir in dieser Vorstellung von uns selbst feststecken – und genau darin liegt die Gefahr, wenn wir uns nicht den Raum zur Weiterentwicklung geben. Selbst als Führungskräfte, nicht wahr? Gerade bei denen, die schon etwas weiter unten in ihrer Karriere sind, vielleicht in ihren 50ern, manche auch in ihren 60ern – denn es gibt ja auch Vorstandsmitglieder –, sind manche sehr, nun ja, vielleicht eher in ihren Vorstellungen oder Glaubenssystemen verhaftet, nach dem Motto: ‚Oh, das kann ich einfach nicht, ich bin einfach kein guter Kommunikator‘ oder ‚Ich habe immer Schwierigkeiten mit Empathie, ich habe immer Schwierigkeiten, vor großen Gruppen und Menschen zu sprechen.‘ Aber wenn wir uns den Raum geben, anzuerkennen, wo wir stehen, und uns gleichzeitig die Möglichkeit geben, unsere narrative Identität, unsere Geschichte von uns selbst, weiterzuentwickeln, dann eröffnet uns das so viel mehr Möglichkeiten, wer wir werden können – und wir schränken uns nicht selbst ein.“ – Jiezhen Wu, Leadership Coach und Community Builder
„Elternschaft hat mich auch über diese Dinge nachdenken lassen. Nach Harvard dachte ich: ‚Okay, soll ich in einem großen Technologieunternehmen intern arbeiten oder eher in die Unternehmensberatung und Impact-Beratung gehen?‘ Es gab so viele verschiedene Wege, die ich hätte einschlagen können. Aber als Elternteil wurde mir eine der wichtigsten Fragen klar: ‚Okay, ich möchte wirklich für meine Kinder da sein.‘ Anfangs hatte ich damit echt zu kämpfen – muss ich mich zwischen dem und einem Job, den ich liebe, entscheiden? Und genau darum geht es in meiner jetzigen Arbeit. Wie schaffe ich beides? Wie kann ich präsent sein und gleichzeitig einen Job machen, der mir am Herzen liegt, und dabei wirklich die Wirkung im Blick behalten, die ich erzielen möchte? Aber ich denke, dieser Gedanke wurde mir durch die Elternschaft klarer, denn ich dachte: ‚Jede Zeit, die ich von meinen Kindern getrennt verbringe, muss sinnvoll sein. Wo kann ich also am meisten verdienen?‘“ – Jiezhen Wu, Leadership Coach und Community Builder
„Wenn ich Zeit in Coaching investiere – und ich coache eine Vielzahl von Führungskräften –, insbesondere wenn ich mit Top-Teams arbeite, kann das weitreichende Folgen für deren Teams und Organisationen haben. Ich coache schließlich Führungskräfte der obersten Ebene, richtig? Die Auswirkungen ihrer Entscheidungen betreffen so viele Menschen. Und ich habe erlebt, welche Veränderungen möglich sind, wenn Führungskräfte ihr volles Potenzial ausschöpfen, und welche enormen Auswirkungen das nicht nur auf die Organisation und die Teams, sondern auch auf ihre Kunden, ihre Familien und ihre Gemeinschaften hat.“ – Jiezhen Wu, Leadership Coach und Community Builder
In dieser Folge Jeremy Au über die Herausforderungen von CEOs, Führungslektionen aus der Elternschaft und warum Fünfjahrespläne scheitern.
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