„Die Vermenschlichung von Robotern bedeutet auch, dass sie auf individuelle menschliche Bedürfnisse zugeschnitten werden. Menschen sind nicht nur soziale Wesen, sondern streben auch nach sozialer Anerkennung. Dieses Bedürfnis nach Bestätigung treibt viele von uns in die sozialen Medien, zu Reddit und in unsere verschiedenen Gruppen – was völlig normal ist. Und nun füllen Roboter diese Lücke allmählich.“ – Jeremy Au
Wer steckt aktuell hinter der Roboterpropaganda? Jeder könnte Roboterpropaganda betreiben. Ich könnte mich mit generativer KI oder ChatGPT beschäftigen und meine eigene, von Robotern unterstützte Propaganda erstellen. Aber welche strukturellen wirtschaftlichen Anreize stecken dahinter? Es geht um zwei Kategorien von Menschen: Zum einen um Kapitalbesitzer und zum anderen um Disruptoren statt um etablierte Unternehmen. Es gibt viele Überschneidungen, und das trifft nicht auf alle zu. Fakt ist: Wer Kapital besitzt, will dessen Rendite maximieren und den Arbeitsaufwand minimieren. Und Roboter sind eine fantastische Möglichkeit, die Produktivität zu steigern, ohne die Arbeitskraft zu erhöhen. – Jeremy Au
„Das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung ist unendlich. Es gibt keine Obergrenze. Es gibt keine Belastbarkeitsgrenze. Soziale Anerkennung wird in Form von Robotern kommen. Der Algorithmus liefert Ihnen einen Konsenspunkt, indem er Ihnen eine algorithmische Version eines anderen Menschen präsentiert, der Ihre Sichtweise anerkennt und gutheißt. Er generiert Inhalte, liefert Nachrichtenfeeds und Artikel mit Informationen, die Ihre Meinung selektiv bestätigen und ihr zustimmen. Und nun taucht künstliche Intelligenz in ganz neuen Rollen auf.“ – Jeremy Au
In dieser Folge Jeremy Au über Roboganda – Roboterpropaganda, damit Sie KI lieben und KI Sie auch liebt.
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Schlüsselwörter: Roboganda, Roboterpropaganda, KI-Überzeugung, Affektives Computing, Risikokapital, Vordenkerrolle