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Triston Francis: Ratschläge für Harvard-MBA-Studierende, 120 Erfahrungsberichte von Alumni und die Gestaltung deines Lebens

Triston Francis: Ratschläge für Harvard-MBA-Studierende, 120 Alumni-Erfahrungsberichte & Lebensgestaltung – E303

Triston Francis gibt Ratschläge für Harvard-MBA-Studierende, 120 Alumni-Reflexionen und Tipps zur Lebensgestaltung.

„Im MBA-Programm der Harvard Business School lernt man viele Leute kennen. Wichtig ist, dass man sich auf diejenigen konzentriert, die ähnliche Werte und Interessen teilen, denn mit diesen Personen kann man am besten zusammenarbeiten. Je früher man seine Kommilitonen kennenlernt, desto besser. Das beruhigt mich auch. Es nimmt einem die Nervosität, weil man merkt, dass man selbst und die anderen 929 Leute, die am selben Tag auf dem Campus sind, keine Ahnung haben, was sie erwartet. Als ich mit Leuten sprach, die schon angefangen hatten, wurde alles normaler für mich und ich fühlte mich viel wohler.“Triston Francis

„Therapie war eine weitere ungemein hilfreiche Ressource. Sie bietet die Möglichkeit, sich eine Stunde lang konzentriert mit einem Therapeuten auszutauschen, der darin geschult ist, die eigenen Gedanken zu ordnen. Dabei muss es nicht zwangsläufig um negative Themen gehen, was oft fälschlicherweise angenommen wird. Therapieexperten gehen meist davon aus, dass es ein Problem gibt, das gelöst werden muss. Ich sehe Therapie jedoch genauso wie regelmäßiges Training im Fitnessstudio, um den Körper gesund zu erhalten, anstatt ihn erst dann zu behandeln, wenn etwas nicht stimmt. Auch das hat mir enorm geholfen.“Triston Francis

„Ich war wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professorin Leslie Parlow für Organisationsverhalten. Ohne diese Tätigkeit hätte ich mich nach meinem Abschluss an der Harvard Business School wahrscheinlich zu sehr auf die berufliche Seite konzentriert. Fakt ist: Wenn man an einer Institution wie der HBS studiert, regelt sich die berufliche Laufbahn größtenteils von selbst. Das heißt nicht, dass man das nächste Einhorn-Unternehmen gründet oder Milliardär wird. Es bedeutet, dass man gute Jobs findet, mit denen man sich und seine Familie versorgen kann. Die größten Unterschiede, die ich nach Interviews mit 120 Alumni feststellte, betrafen die persönliche Entwicklung. Diese ist der entscheidende Faktor für die Zufriedenheit mit dem eigenen Lebensweg. Als ich anfing zu arbeiten, konnte ich einen Schritt zurücktreten und dabei nicht aus den Augen verlieren, in die Beziehung zu meinem Partner zu investieren und mir ein Netzwerk von Freunden aufzubauen, in dem ich mich unterstützt fühle und gerne Zeit verbringe. Dieser Aspekt ist sehr wertvoll und wichtig, wird aber leider oft vom beruflichen Erfolg überschattet.“Triston Francis

In dieser Folge Jeremy Au über Ratschläge für Harvard-MBA-Studierende, Reflexionen von 120 Alumni und die Gestaltung des eigenen Lebens.

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Schlüsselwörter: Tipps zur Zulassung zum Harvard-MBA-Studium, Erfahrungsberichte von 120 Alumni, Lebensgestaltung, Harvard, USA, Mentoring, Gründergeschichte

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