Jackson Aw: Der Boom der Sammlerstücke, KI-gestütztes geistiges Eigentum und Gründerwachstum vom Träumer zum Macher – E583

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„Die Wahrheit ist, die Branche müsste es nutzen. Wenn nicht, dann tut sie es bereits seit mindestens zwei oder drei Jahren. Ob Kurzvideos, Animationen oder Konzeptzeichnungen – alles, was sich verkürzen lässt, wird mithilfe von KI verkürzt. Die moralische Frage einmal beiseitegelassen – darüber gibt es viele Debatten, daher möchte ich sie nicht weiter ausführen. Fakt ist: Ob es einem gefällt oder nicht, KI ist gekommen, um zu bleiben. Sie ist vor allem dazu da, um Konzepte in viel kürzerer Zeit in die Realität umzusetzen. Und deshalb denke ich, dass KI bereits in allen Bereichen der Kreativwirtschaft intensiv genutzt wird.“ – Jackson Aw, Gründer von Mighty Jaxx


„Es macht mir ein bisschen Angst, denn durch die Nutzung solcher Technologien werden manche Inhalte ziemlich erschreckend sein. Sie spiegeln vielleicht nicht die Wahrheit wider, und man wird viel mehr Zeug sehen, das einfach nur purer Blödsinn ist. Und das beunruhigt mich als Elternteil, oder? Weil sie auf YouTube und so weiter rumstöbern. Manchmal gibt es da draußen so seltsame KI-Spider-Man-Versionen – die sind total seltsam und gruselig für sie. Aber sie denken dann: ‚Oh, das ist Spider-Man.‘ Ich finde das im Extremfall ziemlich beängstigend.“ – Jackson Aw, Gründer von Mighty Jaxx


„Ein physisches Objekt oder eine Darstellung eines Designs oder eines kreativen geistigen Eigentums, das man überall auf der Welt oder in den eigenen vier Wänden präsentieren möchte – das hilft ungemein, sich in die jeweilige Umgebung hineinzuversetzen, nicht wahr? Bei digitalen Inhalten ist es natürlich schwierig, dieses haptische Erlebnis zu haben. Und ich glaube, das ist etwas, das niemals verschwinden wird. Es ist ähnlich – vielleicht nicht das beste Beispiel – wie bei LPs, also Vinyl-Schallplatten, im Vergleich zu Spotify. So etwas kommt vor.“ – Jackson Aw, Gründer von Mighty Jaxx

Jackson Aw , Gründer von Mighty Jaxx, spricht nach drei Jahren erneut mit Jeremy Au über seinen Werdegang als Führungskraft, die Entwicklung der globalen Sammlerbranche und wie persönliches Wachstum seine Geschäftsentscheidungen beeinflusst hat. Sie diskutieren den Wandel von kreativer Spontaneität zu strategischer Disziplin, die emotionale Psychologie hinter Sammlerstücken und wie KI und Zölle die Herstellung und den Konsum physischer Produkte verändern. Jackson erzählt außerdem, wie ihn die Vaterschaft geduldiger gemacht hat, warum Vertrauen in die nächste Generation heute eine zentrale Geschäftsstrategie ist und was es braucht, um in einem schnelllebigen Markt, der von Jugendkultur und fragmentiertem geistigem Eigentum geprägt ist, relevant zu bleiben.

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