Maged Harby: Einblicke in die EdTech-Szene im Nahen Osten, die Talentförderung in Ägypten und wie Lokalisierung den Erfolg von Startups bestimmt – E650

„Die Generation Z schlägt neue Wege ein, da sie Unternehmertum einem normalen Job vorzieht. Das kann positiv sein, denn sie will neue Ideen entwickeln und echte Probleme lösen, die Kunden wirklich brauchen. Sie wird wahrscheinlich den Aufstieg weiterer Unternehmer fördern, sollte aber stets darauf achten, reale Probleme in ihrem Markt zu lösen und sicherzustellen, dass die Lösung skalierbar ist und genügend Kunden erreicht, um erfolgreich zu sein.“


„Unterricht ist ein wichtiges Thema, weil die Generation Z sehr fortschrittlich ist; mein Sohn nutzt Tablets und digitale Werkzeuge besser als ich, während seine Lehrerin nicht mit seinem Niveau mithalten kann. Tablets, digitale Werkzeuge und die aktuelle Unterrichtsmethodik wirken immer noch veraltet, und Lehrer müssen auf dem neuesten Stand gehalten werden und sich über neue Unterrichtsmethoden informieren, einschließlich der Frage, wie man effektiven Fernunterricht gestaltet und Informationen besser präsentiert, um dieser neuen Generation gerecht zu werden.“


„Die Regulierung fördert zunehmend Startups und bezieht sie in das BIP ein. Gesetze werden angepasst, um den Bedürfnissen neuer Unternehmen besser gerecht zu werden. Länder wie Saudi-Arabien bieten eine Unternehmenslizenz an, die die Gründungskosten und die Kosten für Arbeitsplätze in den ersten drei Jahren senkt. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar bieten ähnliche Unterstützung. Das Klima im Nahen Osten ist günstig für Startups und unterstützt sie beim Start. Es gibt attraktive Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten.“

Maged Harby, General Partner bei VMS, spricht mit Jeremy Au über seinen Werdegang vom Verlagswesen zum Aufbau eines der ersten EdTech-Venture-Programme im Nahen Osten. Er erläutert die Unterschiede zwischen Ägypten und Saudi-Arabien als Innovationsökosysteme und gibt Gründern Tipps für den erfolgreichen Markteintritt in der Region mit kultureller Passung und starken Partnerschaften. Im Gespräch geht es um die beschleunigte Einführung von EdTech während der COVID-Pandemie, die Gründe, warum Eltern ihre Kinder weiterhin in traditionelle Berufsfelder lenken, und den Wandel der Generation Z hin zum Unternehmertum. Dabei beleuchten sie den Kontrast zwischen dem großen Talentpotenzial Ägyptens und der Kaufkraft Saudi-Arabiens, die Notwendigkeit der Lokalisierung von Preisen und UX sowie die Bedeutung der Betrachtung der Märkte im Nahen Osten als eigenständige und nicht homogene Einheiten. Maged skizziert außerdem seine Erwartungen an die Zukunft des personalisierten Lernens und erklärt, warum die Lehrerausbildung weiterhin das größte Potenzial für die Region birgt.

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